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Hochempfindliche Wirbelstrom-Array-Prüflösung zur Erkennung und Größenbestimmung kleiner und kurzer Fehlstellen
A. Deisl, A. Schönbauer - Evident
Eine hochempfindliche Wirbelstromprüfungslösung auf Basis von Leiterplattentechnologie wurde bereits vor einigen Jahren entwickelt und hat sich seither als vielversprechende Alternative zur Eindringprüfung (PT) und Magnetpulverprüfung (MT) erwiesen. Diese Technologie, basierend auf Wirbelstrom-Array (ECA) Technologie, hat sich bei der Erkennung kleiner Oberflächenrisse in einer Vielzahl von Metalllegierungen, darunter Kohlenstoffstahl, austenitischer Edelstahl, Aluminium, Inconel und Titan, als effektiv erwiesen. Sie ist zudem auch in der Lage, Rissmechanismen wie Spannungsrisskorrosion (SRK) sowohl in Grundwerkstoffen als auch in Schweißverbindungen zu identifizieren.
Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Bahntechnik, Öl- und Gasindustrie, Energiewirtschaft und Schiffbau können daher erheblich von dieser Lösung bei ihrer Anwendung profitieren. Traditionell gelten PT und MT als bevorzugte Methoden zur Erkennung von Oberflächenfehlern. Beide Verfahren sind jedoch stark vom Oberflächenzustand und der Interpretation des Prüfers abhängig, was die Zuverlässigkeit und Wiederholbarkeit der Prüfung beeinträchtigen kann. Da diese Methoden primär auf visueller Beurteilung beruhen, können die Prüfergebnisse je nach Erfahrung und Urteilsvermögen des Prüfers variieren.
Im Gegensatz dazu ist die Wirbelstromprüfung ein elektromagnetisches Verfahren, das eine verbesserte Reproduzierbarkeit, eine geringere Bedienerabhängigkeit und die Möglichkeit bietet, speicherbare digitale Daten für die Analyse nach der Prüfung und für die Rückverfolgbarkeit zu generieren.
Dieser Vortrag gibt einen Überblick über die fortschrittlichen Möglichkeiten der Wirbelstromprüfung mit Arrays (ECA) hinsichtlich der Detektierbarkeit und vergleicht sie mit den traditionellen Methoden in der ZfP.