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Vom Gerüst zum Roboter: Ein vierbeiniger Kletterroboter als Trägerplattform für die ZfP an kritischer Infrastruktur
S. Robens, O. Goerz, Ch. Berlik - KARL DEUTSCH
In diesem Beitrag werden Beispiele und Möglichkeiten aufgezeigt, wie die einzelnen Verfahrensschritte der PT-Prüfung autonomer ablaufen können. Ebenfalls die aktuellen Möglichkeiten der automatischen Auswertung von PT-Anzeigen im Zusammenspiel mit dem verwendeten Prüfmittelsystem. Bei der UT und MT-Rissprüfung ist das automatisierte Handling bereits weit verbreitet. Und während für Serienteile in hoher Stückzahl auch bei der PT-Prüfung bereits vollautomatische Anlagen in Betrieb sind, rücken nun auch immer mehr kleinere Anlagen und Serien in den Fokus. Neben der Frage der Verfügbarkeit und Erfahrung von Personal, sind auch Themen wie Zeit, Reproduzierbarkeit und Datenerfassung bei den Prozessschritten immer wichtiger. Im Bereich der Auswertung werden aktuell viele Versuche und Testläufe gemacht, um dem Prüfer mindestens Hilfestellungen zu geben. Dabei zeigt sich, dass die Vielfalt an Anzeigen und auch die zeitliche Veränderung, einen erheblichen Einfluss auf die Erkennungsrate haben. Das Crackview Prüfsystem, welches bereits erfolgreich im Bereich der MT-Prüfung eingesetzt wird, muss für die PT-Prüfung mit ganz neuen Anzeige- und Auswerteergebnissen trainiert werden.
Neben der Verfahrenstechnik bei der Prüfung hat auch das Prüfmittelsystem entscheidenden Einfluss auf die Ergebnisse. Ob rotes oder fluoreszierendes Prüfmittel, unterschiedliche Entwickler, alles kann die automatische Prüfbarkeit erheblich beeinflussen.
Als Abschluss findet sich ein Ausblick auf die nächsten Ziele und zu erwartenden Aufgaben, auch im Hinblick auf Vorschriften und Normung.