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ZfP 4.0 – Digitale Prüfprozesse zwischen Datenmanagement und Cyber Security

A. Wienerroither - Metal Check

Die zerstörungsfreie Prüfung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Während die ZfP über viele Jahrzehnte durch manuelle Prüfverfahren, papierbasierte Dokumentation und isolierte Einzelgeräte geprägt war, ermöglichen moderne digitale Lösungen heute eine durchgängige Erfassung, Verarbeitung und Verwaltung von Prüfdaten.er Vortrag gibt zunächst einen kurzen Überblick über die Entwicklung von der ZfP 1.0 bis zur ZfP 4.0 und zeigt die wesentlichen technologischen Veränderungen der vergangenen Jahrzehnte auf. Dabei werden die zunehmende Digitalisierung, die Vernetzung von Daten sowie die Integration von Softwarelösungen als zentrale Treiber der modernen ZfP betrachtet.

Anhand der Berichts- und Datenmanagementsoftware der METAL CHECK Group wird anschließend die praktische Umsetzung digitaler Prüfprozesse vorgestellt. Die Software dient als konkretes Beispiel für die digitale Abbildung des gesamten Prüfprozesses – von der Datenerfassung über die standardisierte Berichtserstellung und Normenverwaltung bis hin zur zentralen Verwaltung, Archivierung und Bereitstellung von Prüfdaten bis hin zur kompletten Unternehmensführung durch integrierte Daten. Dabei werden die Möglichkeiten moderner ZfP-Software hinsichtlich Datenverfügbarkeit, Prozessunterstützung und Effizienzsteigerung aufgezeigt.

Mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung von Prüfdaten gewinnen zugleich Aspekte der Informationssicherheit an Bedeutung. Vor dem Hintergrund der europäischen NIS2-Richtlinie werden die Anforderungen an Cyber Security, Datenintegrität und den Schutz sensibler Prüf- und Anlagendaten diskutiert. Der Vortrag zeigt auf, welche Herausforderungen und Chancen sich aus der Verbindung von Digitalisierung, Datenmanagement und Informationssicherheit für die ZfP ergeben.